Das
Gebäude und seine Geschichte
Der Rundgang
durch die Räume beginnt im Erdgeschoss
1.Stube
Diese typische Oberstdorfer Bauernstube
ist fast ganz im Original erhalten.
2.
Gaden
Im Elternschlafzimmer stehen das Himmelbett
(1686), die Wäschetruhe (1689), der
Kleiderkasten (1685), die Kinderwiege
und das Kinderbett.
3.
Küche
Die offene Feuerstelle des gemauerten
Herdes ist ebenso an den Kamin angeschlossen,
wie die Feuergrube, über der der
Kupferkessel für die Hauskäserei
hängt.
4.
Webstube
Leinwand und Bändelblachen (Fleckenteppiche)
wurden auf den Webstühlen hergestellt.
5.
Seilerei
Der
Seiler stellte aus dem Rohprodukt Hanf
Seile her.
6.
Landwirtschaft / Alpwirtschaft
Das Modell der alten Sennalpe Dietersbach
ist über 20 Jahre alt. Das Heu, das
an den steilen Grashängen gemäht
wurde, wurde im Winter im sogenannten
Heuzug zu Tal gebracht.
7.
Musikinstrumente
Die alten Instrumente haben auch schon
unseren Vorfahren einige fröhliche
Töne in den rauhen Alltag gebracht.
8.
Handwerk / Handel / Nebenerwerb
Das Waag- und Maßrecht lag in Oberstdorf
seit der Verleihung des Marktrechtes im
Jahre 1495 in Händen der Marktgemeinde.
Werkzeuge der Färber, Gerber, Wachszieher
und Pechsieder lassen den Beschauer die
Mühen dieser früheren Handwerke
erahnen.
9.
Schratt'sche Schuhsammlung
Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geb.
1886) hat den größten Schuh
der Welt mit Schuhgröße 480
angefertigt.
10.
Bilder
11.
Erdgeschichte / Vor- und Frühgeschichte
Hier wird der geologische Aufbau des Allgäuer
Hochgebirges deutlich gemacht. Rechts
sehen wir Funde aus der Steinzeit
, der Bronzezeit und eine Kuhglocke aus
der Römerzeit.
12.
Skilauf / Wintersport
Vom selbstgemachten Eschenski bis zum
fabrikmäßig hergestellten
Schichtenski reicht die Vielfalt der gezeigten
,,Schneeschuhe.
13.
Alpinismus
Reiches Bildmaterial behandelt die Erschließung
der Oberstdorfer Berge und deren Ersteigungsgeschichte
von der Mitte des vorigen Jahrhunderts
an.
OBERGESCHOSS
14.
Dichterzimmer
Gertrud von le Fort und Arthur Maximilian
Miller lebte bis zu ihrem Tode in Oberstdorf.
15.
Kunst
- Maximilian Rueß
16.
Kunst
Oberstdorf brachte immer wieder künstlerische
Talente von hohem Range, wie J. A. Fischer
und die Gebrüder Schraudolph, hervor.
17.
Heimatliteratur / Ortsgeschichte
18.
Flachsbearbeitung
Flachs, auch Lein genannt, wurde früher
in Oberstdorf angebaut und verarbeitet.
19.
Feuerlöschgeräte
Am 6. Mai 1865 vernichtete ein Großfeuer
in Oberstdorf 146 von 312 Häusern. Erst
danach wurde die freiwillige Feuerwehr Oberstdorfs
gegründet. |
20.
Fischerei
Oberstdorfs Seen und Flüsse sind sehr
fischreich. Die Geräte und Trophäen
der Fischer sind hier ausgestellt.
21.
Uhrmacherei
Wir können eine Uhrmacherwerkstätte
bewundern.
22.
Jagd I
Auf
die Bedeutung der Jagd weisen die Trophäen,
Waffen, Fallen, Präparate und Gerätschaften
hin. Der Stuhl des Prinzregenten Luitpold
von Bayern erinnert an die Hofjagden
der bayrischen Könige zwischen 1851
und 1918.
23.
Jagd II
Eine
lebensgroße Büste stellt den
Adlerkönig Leo Dorn dar.
24.
Jagd III
Weitere Tiere der Alpenregion finden wir
rechts in den Glasvitrinen.
25.
Trachten
In der Großvitrine sehen wir historische
Trachten und Trachtenteile.
26.
Volkskunst / Trachten
Insbesondere die lange Winterszeit regte
früher die Menschen an, sich gestalterisch
zu betätigen.
27.
Brauchtum / Kunst
In der Großvitrine sehen wir einen
,,Wilden Klöüs" und ein
,,Wildes Männle". Neben einigen älteren christlichen Skulpturen finden sich hier auch Bilder von Oberstdorfer Malern des 20. Jahrhunderts.
KELLER
Treppenhaus
Im Treppenhaus, das den 1. Stock mit dem Keller verbindet, sehen Sie eine große Anzahl von Schützzenscheiben. Der Schützenverein nimmt seit über hundert Jahren eine wichtige Stellung innerhalb des Ortes ein. Natürlich spiegelt sich in vielen Motiven der ausgestellten Schützenscheiben die Oberstdorfer Heimat wieder.
28.
Burgen
Seit 2010 befindet sich Raum 28 unser Burgenraum. Im Mittelpunkt stehen Otto Simbecks Burgenmodelle. Eine große Anzahl von Burgen aus dem oberen Allgäu werden hier ausgestellt.
29.
Schindelmacher / Brunnenmacher
Schindeln wurden für Wandverkleidungen
für die Dacheindeckungen gebraucht.
Die Herstellung der hölzernen Wasserleitung
(Deichel") war Arbeit des Brunnenmachers.
30.
Enzianbrennerei
Alois (Liese") Blattner war
der letzte der alten Oberstdorfer Enzianbrenner.
31.Sonderausstellungen
In diesem Raum werden jedes Jahr neue
Sonderausstellungen zusammengestellt.
32.
Schmiede- und Schlosserarbeiten
Kunstvoll gearbeitete Türschlösser
und Schlüssel, verschiedenartige
Hufeisen, Schuhnägel und ein geschmiedetes
Grabkreuz geben Zeugnis über die
Kunstfertigkeit früherer Schlosser
und Schmiede.
33.
Drechslerei
Vom Nudelholz bis zum Spinnrad, alles
machte der Drechsler.
34.
Nagelschmiede
Der Nagelschmied hat alle Sorten von Nägeln
Stück für Stück einzeln
geschmiedet.
35.
Hammerschmiede
Der Hammerschmied fertigte alle eisernen
Werkzeuge für den Handwerker und
den Bauern.
36.
Küferei
Für kaum ein Handwerk gibt es so
viele Berufsbezeichnungen wie für
ihn: Böttcher, Büttner, Fässler,
Fassbinder, Kübler, Schäffler,
sind die landsmannschaftlich verschiedenen
Bezeichnungen, und damit nicht genug,
im Oberallgäu heißt er Küfer. 
37.
Sennküche
In diesem Raum war von 1860 bis 1908 die
Dorfsennerei des oberen Marktes"
untergebracht.
ERDGESCHOSS
38.
Hausgang
Zusammengestellt von A. Rößle |