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Der Hammerschmied fertigte alle eisernen
Werkzeuge für den Handwerker und den Bauern. In Oberstdorf
waren die Hammerschmiede an der Trettach angesiedelt.
Der Schwanzhammer, das Kernstück der Schmiede, wurde
über die Holzwelle vom außenliegenden Wasserrad in
Bewegung gesetzt. Als Transmission diente ein Baumstamm.
Über das hölzerne Zahnrad, dem der angeschlossene
Schleifstein als Schwungmasse diente, wurde auch die
lederbezogene Polierscheibe angetrieben. Die verschiedenen
Holzmodelle zeigen, welche Handwerksgeräte in der
Hammerschmiede entstanden. Vor der Einführung der
Feuerwaffen waren die Oberstdorfer Waffenschmiede,
so lautete die Berufsbezeichnung bis in die Neuzeit,
für ihre trefflichen Spieße und Hellebarden bekannt.
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Küferei (Raum 36)
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