Gertrud von le Fort lebte von 1939
bis zu ihrem Tode 1971 in Oberstdorf. Hier entstanden
auch bedeutende Alterswerke. Die Bronzebüste von
Fidelis Bentele und das Ölbild von Prof. Paul Ohmert
zeigen die Dichterin. Schreibtisch, Stuhl und Lampe
stammen aus ihrem Arbeitszimmer. Der großen Schriftstellerin
zu Ehren trägt die Oberstdorfer Lehranstalt den
Namen "Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium".
Ein Wanderweg im Süden Oberstdorfs, den die Künstlerin
häufig beging, trägt ebenfalls ihren Namen.
Maximilian Miller (1901 - 1993), Schriftsteller,
Maler und Scherenschneider lebte und arbeitete seit
1938 in Kornau oberhalb Oberstdorfs. Er hat in seinen
Werken wie es so schön heißt, "dem Volk aufs
Maul geschaut", und seine Mitmenschen scharf
beobachtet. Die A. M. Miller darstellende Bronzebüste
schuf der Oberstdorfer Maler und Bildhauer Walter
Kalot und das Silberstift-Porträt Xenia Conle. In
den Vitrinen sind Werke beider Künstler ausgestellt.
Ein Pastellgemälde "Bauernhaus" von Miller
und ein Hammerflügel, hergestellt von Joseph Waibel
aus Fischen, vervollständigen den Raum. Gertrud
von le Fort und Arthur Maximilian Miller waren beide
Ehrenbürger von Oberstdorf und ruhen hier im Waldfriedhof.
Weitere Informationen (extern):
> Gertrud
von le Fort
> Arthur Maximilian Miller
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