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In
der Großvitrine sind der "Wild Klöus"
und das "Wilde Mändle" als lebensgroße
Figur dargestellt. Sie erinnern an die heidnische
Vorzeit (Wilde-Klöüse-Treiben am 6. Dezember;
Wilde-Mändles-Tanz alle fünf Jahre) Requisiten
vom Wilde-Mändles-Tanz sind Krug, Becher, Keulen
und Bildtafeln.
Gemälde und Zeichnungen
von hier im 20. Jahrhundert schaffenden Malern:
Emil Marent, Rudolf Scheller und Otto Sieber
vervollständigen den Raum. In dem folgenden
kleinen Raum ist die Holzbildhauerei, die bis
heute in Oberstdorf
zu Hause ist, angesprochen. Hier wirkte nach
dem "Schwedenkrieg" der Bildhauer
Hans Scham, und hier wurde Franz Xaver Schmädl
(1705 - 1777) geboren, dessen bedeutende Werke
ihn im oberbayerischen Pfaffenwinkel berühmt
machten. In der Vitrine sind Stücke sakraler
Kleinkunst ausgestellt. Ein hübsch bemaltes
Eckschränkchen leitet über zur barocken Schnitzfigur
(Nikolaus oder Nepomuk, 1716 ?) die den Kunsthistorikern
immer noch Rätsel aufgibt.
Zeichnungen und Gemälde
von Franz Alois Schratt, Friedrich Carl Rosen,
Robert und Eric Curry, Albert und Karl Dünßer,
Ernst Lechler, Paul Werner Söchtig, Franz Speiser
und Fritz Dudde begleiten uns bis zum Treppenhaus.
Dort finden wir noch die von Wilhelm Math geschaffene
Krippe. Einst stand diese im Kinderheim "Hohes
Licht" in Oberstdorf und nach dessen Verkauf
in der niederländischen Heimat der Besitzerin
Frau Lamann Trip de Beaufort. Durch letztwillige
Verfügung dieser Dame kam die Krippe zurück
an ihren Ursprungsort nach Oberstdorf.

Weitere Informationen (extern):
> Die Wilden-Mändle
> Das Klausentreiben
> Franz Xaver Schmädl
> Hans Scham
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