Heimatmuseum Oberstdorf

Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben im Bergdorf Oberstdorf

  

 
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125 Jahre Feuerwehr

125 Freiwillige Feuerwehr

Die Sonderausstellung "Retten - löschen - bergen - schützen" - Im Kampf gegen den "Roten Hahn" informierte 1999 bis 2000 über die Geschichte des Feuerwehrwesens. 

Die Ausstellung wurde in bewährter Weise von Eugen Thomma sehr gut gestaltet. Bei der Eröffnung am 11.5.1999 war viel Feuerwehrprominenz aus dem ganzen Landkreis anwesend. 

"Bei Brand, Unfall oder Notstand 112 rufen", gar noch kürzer: "Notruf 112", lesen wir in jedem Telefonbuch und jeder Fernsprechzelle. Diese Rufnummer wird heute jedem Bewohner unseres Landes eingehämmert, daß er auch in der Notsituation, im Schrecken unter dem Eindruck des Ereignisses weiß, woher er Hilfe bekommen kann.

Doch wer ist mit dieser landesweiten Notrufnummer 112 angewählt?

Ganz einfach: Die Alarmzentrale der örtlich zuständigen Feuerwehr!

Aus den alten Feuerwehren auf Bürgerspflicht sind im 19.Jahrhundert in fast allen Städten und Gemeinden unseres Landes freiwillige Feuerwehren entstanden.

Einst ausschließlich zur Brandbekämpfung ins Leben gerufen, sind die Feuerwehren heute als technische Hilfsorganisation "Mädchen für alles".

Ein ungeliebtes Wespennest am Balkon entfernen, eine verstiegene junge Mieze vom Apfelbaum holen, der Oma die zugeschlagene Wohnungstüre öffnen, nach einem Wasserrohrbruch den Keller leerpumpen, das übergelaufene Heizöl binden und entsorgen sind nur einige kleine Dinge, bei denen der Bürger nach der Feuerwehr ruft.

Schwieriger wird es schon bei Bränden, wo große Sachwerte, Tiere oder gar Menschen gefährdet sind. Besonders hart sind die Einsätze, wenn es nach schweren Verkehrs- oder Flugunfällen gilt Hilfe zu leisten. Wenn Verletzte aus Auto- oder Flugzeugwracks befreit werden müssen. Besonders traurig ist es für die Helfer dann, wenn aller Einsatz ein Leben nicht mehr retten kann.

125 Jahre ist es her, daß sich in Oberstdorf 90 Männer zur Freiwilligen Feuerwehr zusammengeschlossen haben. Weit und steinig war der Weg vom ledernen Löscheimer und der hölzernen Handdruckspritze zum modernen Tanklöschfahrzeug, der Knick-Drehleiter und zum Hubschraubereinsatz im Gebirge.

Mit der Ausstellung im Heimatmuseum wird der Versuch unternommen, an Hand von Gerätschaften und Bildern den langen Werdegang aufzuzeigen.

 

s'Nuischte

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- Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen -