Heimatmuseum Oberstdorf

Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben im Bergdorf Oberstdorf

  

 
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Rundgang durch das Oberstdorfer Heimatmuseum

23. Jagd II

Die Austattung dieses Raumes verdanken wir einzig und allein unserem ehemaligen Museumspfleger Wilhelm Math, der einen Fronturlaub nutzte, um die Jagdwaffen in der Wandvitrine an einem sicheren Ort zu verstecken. Außerdem fallen u.a. die Galauniform des kgl. Oberforstverwalters und eine lebensgroße Büste des Oberjägers Leo Dorn auf.

Jagdwaffen des 18. und 19. Jahrhundert befinden sich in der großen Wandvitrine. Besonders bemerkenswert sind einige Abschraub-Gewehre (Wildererwaffen). Die Galauniform (um 1900) des kgl. Oberforstverwalters Hohenadl verdeutlicht, in welch hohem Rang Jagd und Forst damals standen. 
Die Jäger des Prinzregenten Luitpold (um 1865) sind auf den ovalgerahmten Fotos zu sehen. Eine lebensgroße Büste stellt den Oberjäger Leo Dorn dar, der 78 Adler schoss und deshalb "Adlerkönig" genannt wurde.  Ein im Jahre 1900 von Oberforstverwalter Hohenadl im Oytal erlegter Steinadler (leider schon sehr zerrupft), eine Reihe von Tag- und Nachtgreifen, sowie heimische Wasservögel veranschaulichen die Vielfalt des Federwildes unserer Reviere. 
An das große Jagdrevier, das die Familie der Baronen zu Heyl in Gerstruben beinahe ein Jahrhundert innehatte, erinnern zwei Schützenscheiben. Dass früher bei uns auch Wölfe gejagt wurden, sehen wir an der Wolfsfalle.

s'Nuischte

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