Heimatmuseum Oberstdorf

Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben im Bergdorf Oberstdorf

  

 
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Rundgang durch das Oberstdorfer Heimatmuseum

Vormerkung:
Die Texte des Rundgangs sind größtenteils dem "Führer durch das Heimtamuseum Oberstdorf" entnommen und entstammen der Feder unseres ehemaligen Museumspflegers und heutigen Ehrenvorstandes Eugen Thomma. Als Webmaster habe ich sie dem heutigen Zustand der Räume angepasst und mit vielen neuen Bildern ergänzt.

00. Gebäude

Herzlich willkommen im Oberstdorfer Heimatmuseum!
Sie stehen vor einem Alt-Oberstdorfer Bauernhaus aus dem Jahre 1620. Das Anwesen befindet sich in der Oststr. 13 im Oberen Markt und blieb von der Brandkatastrophe im Jahre 1865 verschont.

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01. Stube (Raum 1)

In dieser typischen Oberstdorfer Bauernstube sind Decke, Boden und Wandtäfelung im Original erhalten. Sie war der wichtigste und einzig richtig beheizte Raum im Haus, in dem man sich am Abend auf der langen Holzbank zum "Huigaarte" traf. Bei Handarbeiten unterhielt man sich und erzählte sich heimlich und unheimliche Geschichten.

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04. Webstube (Raum 4)

Früher befand sich in jedem Oberstdorfer Bauernhaus eine Webstube, in der selbstgeerntete Flachs im Winter zu Leinwand gewoben wurde. Nachdem die Leinwandweberei aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben wurde, benutze man den Webstuhl, um "Bändelblachen" (Teppiche, Läufer) herzustellen.

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09. Schratt'sche Schuhsammlung

Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geb. 1886) belieferte nicht nur die einheimischen Jäger und Hirten sondern auch mehrere Königshäuser. Er fertigte auch das wichtigste Ausstellungsstück in unserer Sammlung an, den damals größten Schuh der Welt. Heute ist es immer noch der größte, handgefertigte Lederskischuh der Welt.

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12. Skilauf / Wintersport

Als um 1900 der Wintersport Einzug hielt, begann der Tourismus auch zu dieser Jahreszeit bei uns Fuß zu fassen.  Vom Eschenholz-"Schneeschuh" Marke Eigenbau bis zum fabrikmäßig hergestellten Ski der Neuzeit, reicht die Vielfalt der gezeigten Sportgeräte in unserer Ausstellung.

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13. Alpinismus

Reiches Bildmaterial behandelt die Erschließung der Oberstdorfer Berge und deren Ersteigungsgeschichte von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an. Der Alpinismus ist einer der wichtigsten Eckpfeiler des langsam wachsenden Tourismus in Oberstdorf.

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18. Flachsbearbeitung

Flachs, auch Lein genannt, wurde bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Oberstdorf angebaut und verarbeitet. Mit der Einfuhr der Baumwolle brach dieser wichtige wirtschaftliche Faktor für unsere Einwohner weg. Armut und Hungersnöte waren die Folge. 

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19. Feuerlöschgeräte

Bedingt durch die Bauweise unserer Gebäude war der Brandschutz in unserem Ort von je her eine wichtige Aufgabe. Als jedoch am 6. Mai 1865 ein Großfeuer beinahe die Hälfte unseres Ortes vernichtete, wurden die Brandschutzmaßnahmen intensiviert und in der Folge die freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften unserer Gemeinde gegründet.

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20. Fischerei

Oberstdorfs Seen und Flüsse sind sehr fischreich. Bis ins 19. Jahrhundert standen die Fischereirechte nur den jeweiligen Herren zu. Jetzt liegen die meisten Rechte bei den Fischereivereinen. Die Geräte und Trophäen der Fischer sind hier ausgestellt.

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22. Jagd I

Als Mitte des 19. Jahrhunderts Prinz Luitpold von Bayern eine seiner Hofjagden nach Oberstdorf verlegte, brachte dies gleichzeitig auch den gerade entstehenden Tourismus in Oberstdorf in Schwung. Wo das Königshaus seine Freizeit verbrachte, wollte auch das Bürgertum nicht fehlen. Dazu verschuf es vielen einheimischen Jägern und deren Familien zu Brot und bescheidenem Wohlstand. Natürlich gab es trotzdem immer wieder wagemutige Oberstdorf, die heimlich zur Jagd unterwegs waren.

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23. Jagd II

Die Austattung dieses Raumes verdanken wir einzig und allein unserem ehemaligen Museumspfleger Wilhelm Math, der einen Fronturlaub nutzte, um die Jagdwaffen in der Wandvitrine an einem sicheren Ort zu verstecken. Außerdem fallen u.a. die Galauniform des kgl. Oberforstverwalters und eine lebensgroße Büste des Oberjägers Leo Dorn auf.

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24. Tiere

Eine große Sammlung von präparierten Tieren unserer Alpenregion, die meisten stehen heute unter Naturschutz, sehen Sie in diesem Raum.

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25. Trachten

Der beginnende Tourismus im 19. Jahrhundert ließ die Suche nach einer eigenen Identität entstehen. Ein Ausdruck dieser Selbstfindung ist die Geburt unserer Tracht, welche die Einheimischen erkennbar und zuordenbar machte.  

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27. Brauchtum / Kunst

Wegen der Abgeschiedenheit unseres Alpentales konnten sich bei uns alte Bräuche erhalten. So treiben die "Wilden Klausen" am 6. Dezember die Wintergeister aus und alle fünf Jahre findet von altersher der "Wilde-Mändles-Tanz" statt. Neben einigen älteren christlichen Skulpturen und Bildern finden sich hier auch eine ganze Reihe von Bildern aus dem 20. Jahrhundert.

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28a Treppenhaus

Im Treppenhaus, das den 1. Stock mit dem Keller verbindet, sehen Sie eine große Anzahl von Schützenscheiben. Der Schützenverein nimmt seit über hundert Jahren eine wichtige Stellung innerhalb des Ortes ein. Natürlich spiegelt sich in vielen Motiven der ausgestellten Schützenscheiben die Oberstdorfer Heimat wieder.

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28b Burgen

Seit 2010 befindet sich Raum 28 unser Burgenraum. Im Mittelpunkt stehen Otto Simbecks liebevoll gestalteten und maßstabsgetreuen Burgenmodelle. Eine große Anzahl der Burgen des oberen Allgäus werden hier ausgestellt.

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30. Enzianbrennerei

Natürlich wurde früher in Oberstdorf auch Schnaps gebrannt. Unter den vielen Sorten ist bei uns der "Enzian" der bekannteste. Er kommt auch nur in unserer Alpenregion vor, da der Gelbe Enzian, aus dessen Wurzel der Schnaps gewonnen wird, nur in höheren Regionen wächst. Dass der "Enzionar" kein normaler Schnaps ist, versteht sich von selbst: Bei uns ist er Medizin und Lebenselixier und darf nach keinem Kässpatzenessen fehlen.

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31 Urgewalt des Wassers - Wildbachverbauung einst und jetzt

Seit Anfang Februar 2010 ist diese Ausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Wasser rauscht, viele Bilder von Oberstdorf und Umgebung und auch Handwerkzeug der Flussbauer sind zu sehen. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet der historische Aspekt der Wildbachverbauung. Ein Teilaspekt widmet sich den Hochwassern der letzte 10 Jahre. Interessanten Kurzfilme zum Thema sind auf einem großen Fernseher zu sehen. 

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36. Küferei

Für kaum ein Handwerk gibt es so viele Berufsbezeichnungen wie für ihn: Böttcher, Büttner, Fässler, Fassbinder, Kübler, Schäffler, sind die landsmannschaftlich verschiedenen Bezeichnungen, und damit nicht genug, im Oberallgäu heißt er Küfer.

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37. Sennküche

Von je her war die Alpwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig. Jedoch wurde Käse nur zum Eigenverbrauch hergestellt. Das änderte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts als die Emmental- und Limburgerkäserei bei uns eingeführt wurde. In diesem Raum war von 1860 bis 1908 die Dorfsennerei des „oberen Marktes" untergebracht.

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s'Nuischte

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- Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen -