Heimatmuseum Oberstdorf

Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben im Bergdorf Oberstdorf

  

 
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Unser Museumsarchiv

Neubeginn und Erweiterung

Erst 1949 konnte das Museum wieder eröffnet werden. Die kommenden Jahrzehnte waren vom weiteren Ausbau des Museum geprägt.

Neubeginn

Erst als Wilhem Math aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, begann das Ausputzen der Räume und das Neuordnen der Gegenstände. Am 7. August 1949 nahm man den Museumsbetrieb wieder auf. In dieser Zeit wurde Josef Rees zum Vorsitzenden des Museumsausschusses gewählt. Im Jahre 1953 (oder war es 1955?) übernahm Hans König das Amt des Museumspflegers. Das Museum verdankt ihm wertvolle Mitarbeit, wenn es um die Lösung künstlerischer Aufgaben (z.B. Bild "Auszug aus Gerstruben", das Wappen am Museum) geht. In den Sechzigerjahren wurden im ersten Stock einige Funktionsräume hinzugewonnen.

Erweiterung und neuer Museumpfleger

Als dann zu Beginn der 70ger-Jahre Eugen Thomma begann das Amt des Museumspflegers zu übernehmen, offiziell erhielt er es 1975, konnten Schritt für Schritt freiwerdende Wohnungen für das Museum als weitere Ausstellungsflächen genutzt werden. In kontinuierlicher Arbeit wurde das Museum erweitert und ausgebaut. 22 Räume zählte der 1976 erstmals herausgegebene "Führer durch das Oberstdorfer Heimatmuseum" auf. Ausdrücklich wurde in diesem Heft folgenden Mitgliedern des Ausschusses für ihre Arbeit beim Ausbau der Ausstellung gedankt: Eugen Thomma, Hans Kappeler, Otto Simbeck, Hans könig, Werner Grundmann und Karl Hofmann.

Josef Rees †

Am Tag nach dem monatlichen Sprechabend verstarb plötzlich und unerwartet Josef Rees, der Vorsitzende des Museumsausschusses, kurz nachdem er mit seiner Klasse aus den Lorettokapellen zurück in die Schule kam. Der Dienst an der Heimat war ihm eine Herzensangelegenheit und seine Dialektstücke werden die Erinneung an ihn immer aufrechterhalten.

Peter Weiß

Als sein Nachfolger wurde Peter Weiß gewonnen. 1977 und 1979/80 erfuhr das Museum weitere Um- und Ausbauarbeiten. Einige Räume wurden neu gestaltet und weitere in den Austellungsbereich aufgenommen - 1981 standen 30 Räume mit ca. 550 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung.

50 Jahre Museum

Das Jubiläum wurde am Donnerstag, dem 20 Mai 1982, im damaligen "Kleinen Kursaal" gefeiert. Gastredner waren unter anderem: Bürgermeister Eduard Geyer und Bezirksheimatpfleger Dr. Hans Frei. Der damals einzige noch lebende Museumsgründer, Karl Hofmann, hielt die Hauptrede und brachte zu diesem Ereignis sogar eigens eine Festschrift heraus.

Die Vorstandschaft im Jahre 1982

Vorstandschaft 1982
Obere Reihe: Leo Huber, Alfons Thannheimer, Hans Kappeler, Prof. Werner Grundmann, Anton Köcheler, Dr. Kurt Eberhard, Vorstand Peter Weiß, Dr. Arnold Schell

Sitzend: Hans König, Anton Berktold, Sepp Joas, Museumspfleger Eugen Thomma, Karl Hofmann, Otto Simbeck

Sonderausstellungsraum 

Im Jahr 1983 fand dann die vorerst letzte große Umbaumaßnahme statt - der Keller unter dem Nordteil des Museums wurde ausgegraben. Diesmal musste die Baumaßnahme nicht in Fronarbeit geleistet werden, der Ausschuss leistete sich eine Baufirma, die das Ausbringen mit schwerem Gerät vornahm. Neben dem Treppenhaus und 2 weiteren kleineren Räumen entstand unser großer Sonderausstellungsraum, der ab 1984 jährlich mindestens eine Sonderausstellung beherbergte. Sie alle wurden federführend bis zum Jahr 2007 von Museumspfleger Eugen Thomma eingerichtet.
> Sonderausstellungen

1987

Frau Brunhilde Thomma übernimmt nun als hauptamtliche Angestellte der Gemeinde den Kartenverkauf unter der Woche.

Letzte Mieter

Als zu Beginn der 90ger-Jahre die letzten Mieter das Haus verließen, ging das Haus endlich in die alleinige Verfügung des Museumsvereins über. Seit 1993 stehen 38 Räume mit über 700 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Für die Arbeit "hinter den Kulissen" (Depot, Werkstatt, Büro, Bibliothek) werden weitere rund 200 qm Fläche im Hause genutzt. Die Bibliothek wurde von Dr. Kurt Eberhard, der ja auch am 4. Band der Geschichte Oberstdorfs mitarbeitete und das Sonderheft zur 500-Jahrfeier schrieb, in vorbildlicher Weise eingerichtet und archiviert. Außerdem war damals auch Kling Meinhard im Ausschuss tätig, der viele Stunden damit verbrachte, die Ausstellungsstücke abzufotografieren und zu archivieren. 

1990

Besuchszahlen: 12.103

1991

Besuchszahlen: 11.153

1992

Museumsausflug ins Holzhackermuseum in Rupolding

s'Nuischte

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