Heimatmuseum Oberstdorf

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Unser Museumsarchiv

Maximilian Ruess im Heimatmuseum

Artikel über den Künstler im Oberstdorf Magazin im Juli 2015

Zum Oberstdorfer Kulturgut gehören zweifelsohne die Wilden Mändle, deren altertümlicher Tanz in diesem Jahr vom Trachtenverein Oberstdorf wieder aufgeführt wird. Natürlich bietet es sich an diese urwüchsige Figur auch als Kunstwerk festzuhalten. So findet sich beispielsweise vor unserem Museum eine lebensgroße Holzplastik von Otto Simbeck. Doch die bekannteste Wilde Mändleskulptur steht auf dem Bahnhofsplatz. Die Bronzeplastik wurde vom Oberstdorfer Künstler Maximilian Ruess geschaffen und ist ein gerne fotografiertes Motiv. Der gebürtige Oberstdorfer, er verstarb 1990, wäre im diesem Jahr 90 Jahre alt geworden.
Seine Gemälde befinden sich heute in öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt und seine plastischen Arbeiten in vielen süddeutschen Städten. Sein großer Nachlass wird vom Kemptener Allgäu-Museum im Rahmen einer Stiftung verwaltet. Natürlich widmet auch unser Heimatmuseum diesem bedeutenden Allgäuer Künstler einen eigenen Raum. Seine Bilder in den verschiedensten Techniken (Bleistift, Tusche, Öl, Harzfarben, Collagen) zeugen von hohem künstlerischem Niveau. Übertroffen werden diese aber von seinen hervorragenden Plastiken. Das Gipsmodell des oben erwähnten Wilde Mändles und die Tierplastiken eines Gnus, Ziegenbocks und einer liegende Kuh geben davon Zeugnis. Das Haupt- und Lebenswerk des Künstlers aber ist zweifelsohne der fast sechs Meter hohe, grandiose Bronzebrunnen auf Schloss Zeil bei Leutkirch. In diese, seine letzte Arbeit hat Maximilian Rueß die ganze schöpferische Kraft seines Künstlerlebens eingebracht. Das Modell des Brunnens bildet auch das Hauptstück unseres Ausstellungsraumes. Rechtzeitig zu seinem Jubiläum wurde der Raum im letzten Herbst grundlegend renoviert.

s'Nuischte

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