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| Der „Verein der Gartenfreunde
Oberstdorf' und der „Bienenzuchtverein Oberstdorf'
feiern im Jahre 2004 ihr 100-jähriges
Bestehen. Sie haben einen gemeinsamen Ursprung
und einen gemeinsamen „Gründervater".
Pfarrer Johannes Schiebel, der über Jahrzehnte
in verschiedenen Oberallgäuer Gemeinden
wahrhaft segensreich gearbeitet hat, gab den
Anstoß zur Gründung des „Obstbau-
und Bienenzuchtverein für Oberstdorf und
Umgebung". Vor einem halben Jahrhundert
teilte sich der Verein einvernehmlich in „Gärtner" und „Imker".
So konnte jede Seite sich speziell den eignen
Interessen widmen. |
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Neben dem eigenen Interesse,
ein mit Blumen verziertes Haus, einen blühenden
Garten zu haben, ruft der Verein zu einem Blumenschmuck-Wettbewerb
auf und prämiert die Besten. Wer zur schneefreien
Zeit mit offenen Augen Oberstdorf durchwandert
findet bei den Anwesen ein herrliches Farbenspiel.
Ohne Blüten keine Biene, ohne Biene keine
Frucht! Sie gehören zusammen.
Von der Arbeit der Imker und von den Aktionen der Gärtner zeugt die Schau
im Museum. Vom alten Bienenkorb und der kaum jüngeren Obstpresse bis hin
zu Gerätschaften der Königinnen-Zucht und zu den Bildern der prämierten
Häuser beim Blumenschmuck-Wettbewerb reicht die Palette der Ausstellung,
die zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums bis zum 31.10.2004 zu
besichtigen ist. |
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Einst waren es die „Zeidler",
die das Recht erhielten in den Wäldern und
der freien Natur von den wilden „Immen"
Honig und Wachs zu sammeln. Allerdings hatten diese
Urimker einen nicht ganz ungefährlichen Konkurrenten,
den Bären, der sich auch sehr für Honig
interessierte. Die alten Zeidler werden daher auch
immer mit der Waffe, der Armbrust, dargestellt.
Heute sammelt der Imker keinen Honig mehr aus hohlen
Baumstämmen und bedroht ihn kein Bär mehr,
Die Imkerei mit all ihren Zweigen ist heute zur
Wissenschaft geworden
Die „Gärtner" haben sich in Oberstdorf
vom Obst- und Gemüseanbau mehr und mehr der
Ortsbildverschönerung, dem Blumengarten zugewandt.
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Stand:
22.05.2004
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