Wappen des Marktes Oberstdorf  
Heimatmuseum Oberstdorf
Geschichte, Brauchtum, Handwerk, Kunst, Sport und Leben in Alt-Oberstdorf
  
87561 Oberstdorf, Oststr. 13 * Telefon: (08322) 5470 / 2226 / 2218 *info@heimatmuseum-oberstdorf.de
 
             
        
Archiv
Sonderausstellungen
Impressum
Neue Homepage
 
archiv
 
 

Anbau im Hof des Museums

Hier im Hof soll der baufällige Stadel durch einen An- bzw. Neubau ersetzt werden. Nach der Genehmigung unseres Bauvorhabens durch die Gemeinde stehen wir zur Zeit wegen der Zuschüsse in der Verhandlung mit den zuständigen Behörden. Den "wissenschaftlich" abgefassten Begründungsantrag an das Landesamt für die nichtstaatlichen Museum fertigte mit großer Professionalität unser Museumspfleger Eugen Thomma.

Aus dem Allgäuer Anzeigeblatt vom 24.12.01

Heimatmuseum mit moderner Glasfront

Oberstdorf (pts). Das Heimatmuseum mit seiner altehrwürdigen Historiensammlung erhält einen Anbau mit modernem Äußeren. In seiner jüngsten Zusammenkunft ließ der Bauausschuss den Bauantrag quasi in eigener Sache einstimmig passieren. Für den Museumsverein, dessen l, 5 Millionen Mark schwere Projektpläne bereits im Sommer Thema eines Lokaltermins waren, tritt die Gemeinde offiziell als Bauherr auf, um auch Zuschüsse an Land zu ziehen. Die angestrebte Verdoppelung der Ausstellungsfläche in der Oststraße soll weitgehend durch einen unterirdischen Bau erfolgen, der im Hofraum des jetzigen Areals nach oben als Erdgeschoss-Glasfront sichtbar wird. „Das hat uns allen schon im Juni gefallen", kürzte der UOL-Fraktionsvorsitzende Dr. Günther Meßenzehl eine aufkommende Diskussion über die Bauabsicht ab. Nur der Hof müsse autofrei bleiben, hielt SPD-Fraktionsführer Dr. Ralf Ecke fest. 38 voll belegte Räume hat das Heimatmuseum derzeit. Durch die Erweiterung soll es möglich werden, umfassend auf den Übergang Oberstdorfs vom Bergbauerndorf zum Tourismus-Magneten aufmerksam zu machen.
Aus dem Allgäuer Anzeigeblatt vom 28.6.2001

Bauausschuss freut sich über Erweiterung des Museums

Einhelliges Ja zum 1,5-Millionen-Projekt in der Oststraße

Oberstdorf (pts).
Auf wohlwollende Zustimmung sind die Erweiterungspläne des von einem Verein geführten Heimatmuseums gestoßen. Bei einem Lokaltermin am Sitz der Historienschau gab es im Bauausschuss des Marktgemeinderats ein einhelliges Ja. Über- und unterirdisch sollen im Hofraum des Museums neue Ausstellungsflächen entstehen, um vor allem den Übergang Oberstdorfs vom Bergbauerndorf zum Tourismusort zu beschreiben. Bürgermeister Eduard Geyer glaubt, dass damit das vergrößerte Heimathaus seinen Ruf als bedeutendes regionales Museum untermauern könne.
Auf Kosten von rund 1,5 Millionen Mark beziffern Museumspfleger Eugen Thomma und der Zweite Vorsitzende des Vereins „Heimatmuseum Oberstdorf", Anton Köcheier, die angestrebte Erweiterung am Stammsitz in der Oststraße. Alte Holzschuppen verunzieren jetzt noch das schöne Bauernhaus, auf dem in drei Etagen und auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche die Geschichte Oberstdorfs dokumentiert ist. Die hässlichen Hütten sollen verschwinden und oberirdischen, mit viel Glas ausgestatteten Ausstellungs-Pavillons Platz machen. Zuvor wird ein Kellergeschoß ausgehoben, in dem ein großer Saal mit allein 400 Quadratmeter als Schauraum geschaffen werden kann. Außerdem will der Museumsverein in seinem Anbau auch die Kasse, die Garderobe und die Toiletten unterbringen.
„Unsere 38 Räume sind überladen", brachte der Museumspfleger das Anliegen des Museumsvereins gegenüber den Räten auf den Punkt. Außerdem habe man derzeit Museumsobjekte in Stadeln auslagern müssen, obwohl dies den Zeugen der Vergangenheit nicht bekommt. Ein Anbau würde zudem den Feuerschutz des Heimatmuseums verbessern, lautete eine weitere Begründung für das Vorhaben (Thomma: „Ich mache das nicht aus Abenteuerlust").
Hoffnung auf Zuschüsse
Für das Projekt, das der umliegenden Bebauung - darunter ein Gasthof - sehr nahe rückt, baut der Museumsverein auf allerlei Zuschüsse. Finanzielle Unterstützung erhofft man sich vom Landkreis ebenso wie vom Bezirk Schwaben und vom Landesamt für Denkmalpflege, dessen Abteilung für nichtstaatliche Museen dem Vorhaben wohlgesonnen sei. Möglicherweise lassen sich auch Gelder der EU anzapfen, zumal im Museum auch die über Jahrhunderte bestehende Gemeinschaft mit dem Tiroler Lechtal und dem Vorarlberger Hochtannberg-Gebiet dargestellt werden soll.
„Das wird eine Bereicherung für den Tourismusort". Davon ist Bürgermeister Geyer überzeugt. Er zeigte sich gegenüber dem Museumsverein dankbar für die Initiative. „Der Gemeinderat steht da voll dahinter", versicherte auch UOl-Ratsmitglied Hans Kreittner den Museums-Leuten.
 
- Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen -